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Spritzig und witzig, frech und frivol

Ein Feuerwerk aus guter Laune, Gags und Humor ging zur traditionellen Fremdensitzung im Geisaer Kulturhaus über die Bühne. Sieben befreundete Vereine sorgten mit ihren Büttenreden, Liedern und Tänzen für ein anspruchsvolles, vierstündiges Programm.

Den Auftakt gestalteten Tobias Hepp und Thomas Günther mit bekannten

Geisaer Karnevalsschlagern. Dann begrüßte Präsident Heribert Mohr die närrischen Gäste aus Eichenzell, Eiterfeld, Bad Liebenstein, Oberweid, Pegau, Kieselbach und Wasungen.

Mit einem spritzigen Gardetanz heizten die Mädels aus Wasungen dem Publikum ein. Immerhin sind die Tänzerinnen amtierender Junioren-Thüringenmeister im Gardetanz. Als Toni aus Oberweid als erster Büttenredner angekündigt wurde, wusste jeder im Saal: Jetzt kommt der erste Knaller. Schon als Zwölfjähriger wusste er das Geisaer Publikum mit seiner Nonstop-Witzparade zu begeistern. Auch diesmal sorgte Toni Schulz, inzwischen Vizepräsident der Oberweider Karnevalisten, für Lachtränen beim Publikum.

Das Gardetanzpaar Anna-Lena Kaiser und Robby Dennert aus Wasungen sorgte mit seinem Gardetanz für einen weiteren Augenschmaus. Nicht nur die akrobatischen Hebefiguren der beiden Thüringenmeister rissen das Publikum von den Sitzen. Mehrstimmig im A-cappella-Gesang ging es mit den „Surborn-Sängern“ aus Bad Liebenstein weiter. Wie sie stimmlich Horn, Fagott, Klarinette, Flöte, Geige und Bass zu einem Orchester vereinten, war einsame Spitze. Fünf Lieder brachten sie zu Gehör, die Parodie auf die Mainzer Hofsänger und die gesungene Speisekarte waren ihre Spitzenhits.

Vom KCK Kieselbach kam Büttenredner Mike Wohlfahrt als eine Figur aus Hape Kerkelings Klamaukkiste auf die Bühne. Als „Elfi van Dompen“ gab er dem Publikum eine Art Sexualunterricht. Danach tanzten sich die elf Damen der Eiterfelder Prinzengarde in die Herzen des Publikums.

Der Sologesang des Surborner Sängers Volker Henning klärte das Publikum über Märchen auf. Gerd Büntig aus Pegau kam als „Karlchen“ auf die Bühne und sorgte mit seinen Witzen frech und frivol für ein rasendes Publikum. Schon zum dritten Mal begeisterte er die Geisaer mit seiner Schlagfertigkeit.

Männerballett vom Feinsten boten die „Schreckschruwe“ aus Eichenzell, immerhin sind sie Deutscher Meister im Männertanz. Mit tollen Kostümen, aufwendigen Requisiten und einer hervorragenden Choreografie begeisterten sie das Publikum, das einen Riesenbeifall spendete.

Skurrile und farbenfrohe Kostüme und laute Musik, das waren die Markenzeichen der „Guggemusik Blabös Pegau“. So kreativ wie ihre Kostüme waren auch die Instrumente, teils Marke Eigenbau, sogar Waschbretter durften im Klangkörper nicht fehlen.

Nach dem großen Finale, welches alle Mitwirkenden noch einmal auf der Bühne vereinte, ging es mit der Band „Heyy“ aus Ummerstadt bis in den frühen Morgen weiter. wes