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Prinzenpaar 2013 in Geisa Hinkelshagen

alt

stz vom 14.01. 2013

 

Eröffnung der Saison

alt

stz vom 13.11.2012

 

Karnevalsumzug 2012 in Geisa - Ausnahmezustand in der Rhön

Tausende Narren säumten die Straßen am Rosenmontag in Geisa. Mit über 70 Bildern hat der Karnevalsverein wieder neue Maßstäbe in der Rhön gesetzt. Die Wagenbauer und Laufgruppen waren dabei sehr originell bei der Schaffung ihrer Kostüme. Aber nicht nur der Zug ist extra lang, sondern auch der Schlachtruf der Geisaer Jecken....

 

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Rund 2000 Mitwirkende beim Umzug

Tausende Zuschauer säumten zum Rosenmontagsumzug in Geisa die Straßen.

Geisa – Dicht an dicht standen die Menschen, ein Regen von Konfetti, Bonbons und anderen süßen Sachen ging auf sie nieder. Mehr als 65 Bilder und rund 2000 Mitwirkende – Kostümgruppen, Motivwagen und Kapellen – bildeten den riesigen bunten Tross, der sich stimmungsvoll durch Geisa bewegte. Die Sieger des Kostümballs, die Maya, waren eine farbenprächtige Gruppe im Umzug. Ebenso wie die Zweitplatzierten, die „Vier Elemente“. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und die Gruppen hatten weder Kosten noch Mühen gescheut, um prachtvolle Kostüme zu gestalten. Riesenrettungsschirme liefen durch die Straßen, die auf die Griechenland-Eurokrise hinwiesen. Lego-Männchen bewegten sich schwerfällig im Umzug und Spielkarten wurden lebendig. Riesengroße bunte Torten aus des Prinzen Bäckerei machten Appetit auf Süßes. Schafe, Hühner, Schweine und Kühe vom Bio-Hof warben für ihre Produkte. Asterix eroberte mit seinen Mannen Geisa. Glücksbärchen, Clowns und riesige Zirkustiere, bunte Papageien, Massai-Krieger, Schneeköniginnen und eine schwarze Vampir-Schlossgesellschaft waren ebenso zu sehen wie Lappen mit monumentalen Holzschlitten, Amazonas-Indianer, Schneeflocken und gleich zweimal New York Police mit Knastis. Sagengestalten aus dem Zauberwald und Star-Trekkis mit ihrem Raumschiff wechselten sich mit Pippi Langstrumpf und den Igeln aus Bremen ab. Auch die Bermbacher waren mit ihrem Prinzenpaar im Zug und die Wenigentäfter gestalteten einen Wagen mit Prinzensuche. Das Silberprinzenpaar war mit an der Spitze des Zuges, da nicht nur der Prinz, sondern auch der Silberprinz aus den Reihen der Blauen Funken stammt, die dieses Jahr 60. Jubiläum hatten. Auf einer überdimensionalen Kutsche rollte das Prinzenpaar durch die Rainstadt.

   

 

 

Schlüsselgewalt für Geisaer Prinzenpaar

Schluesselübergabe 2012 GHCC e.V.

Foto: Josephine Drewes

Geisa – Und wieder war Petrus der Geisaer Narrenschar hold. Einige Sonnenstrahlen lugten durch die Wolken, als der närrische Tross des GHCC angeführt vom Fanfarenzug „Blaue Funken“ durch die Stadt zum Rathaus marschierte. Die Gardemädchen der Gelben, Roten und Grünen Garde trotzten dem kalten Wind und zeigten ihr strahlendes Lächeln. In einer Blauen Funkenmütze thronte das Prinzenpaar, auf einem Wagen, der an die Stadtmauer mit Diebestürmchen erinnerte. Scharf geladen war die Kanone der Bürgerwehr und nach fünf Warnschüssen Richtung Rathaus hisste Bürgermeister Martin Henkel die weiße Fahne. Gardeoberst Dirk vom Schleidsberg befahl seinen Grenadieren, das Rathaus zu stürmen und nach den verborgenen Schätzen zu suchen. Kampflos ergaben sich Bürgermeister und Ratsherren, die sich im Rathaussaal verschanzt hatten. Dann nahmen die Narren mit dem Prinzenpaar das Rathaus ein. Auf einem kunstvoll gestalteten Wagen mit Zinnen und Türmen nahm das Prinzenpaar seinen Platz ein. GHCC Präsident Heribert Mohr ehrte herausragende Fastnachter mit Orden und Urkunden. So erhielten Helga Fabig, die 1000 Meter Wimpelkette für die Innenstadt nähte und Funkenbruder Stefan Bader, der viele Jahre mit seinem Traktor maßgeblich an der Gestaltung des Hutzelfeuers mitwirkte. Dann übernahm Bürgermeister Martin Henkel das Wort und wunderte sich, dass schon wieder die fünfte Jahreszeit angebrochen ist. 58 Mal wurde schon das Rathaus von der Narrenschar erstürmt und ungebrochen ist die Begeisterung im zahlreich erschienenen Publikum. Er protestierte, „jetzt wo in Geisa alles so schön, da will man mir den Schlüssel wegnehmen, und ihr Narren, es könnt euch so passen, ich hol die Fördermittel und ihr wollt sie Fastnacht verprassen.“