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Damengala 2011- Die Fanfaren erklingen wieder

Am vergangenen Samstag (19.02.2011) zog der Fanfarenzug „Blaue Funken“ wieder durch Geisa. Erschallen dessen Klänge, weiß ein jeder: Das Prinzenpaar wird zur Abendveranstaltung, der Damengalasitzung abgeholt.

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Erstmalig in der Karnevalssaison marschieren

die „Blauen Funken“, um das Prinzenpaar zur Sitzung abzuholen, ein imposantes Bild für alle Gäste und die Beteiligten. In diesem Jahr gesellte sich zu dem Zug, bestehend aus den Formationen des GHCC und den „Blauen Funken“, noch die Geisaer Stadtkapelle, deren Mitglied Prinz Ralf IV. vom Rockenstuhl ist.

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In der närrischen Narrhalla wurde schon auf deren Eintreffen und den Beginn  der Sitzung gewartet.Nach der Proklamation der Prinzessin Eva-Mariann stand fest, wer im wahrsten Sinne das Zepter für diesen Abend in der Hand hat – die Frauen. Voller Eifer und Freude zeigten die Tänzerinnen der Weißen Garde, die jüngste Garde, ihren neuen Gardetanz, das Tanzmariechen aus dem Kohlbachstal überzeugte mit Akrobatik und perfekter Ausstrahlung. Die Grüne Garde des GHCC präsentierte ebenfalls einen anspruchsvollen und gekonnten Gardetanz.Ein erster Höhepunkt, der Showtanz der Skylights führte in Musik und Kostümen zur Fußballweltmeisterschaft zurück. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Finalkämpfe tänzerisch dargestellt. Die Mädchen entzauberten ein Feuerwerk, welches schnell auf das Publikum übersprang. Bekannte WM-Hits wurden spitzenmäßig tänzerisch umgesetzt – alle Achtung. Die beiden Moderatorinnen, in der Damengala führen die Frauen Regie, nahmen dies zum Anlass, bereits einen Vorgriff auf die Frauen-Fußball-WM 2011 zu wagen und den nächsten WM-Titel für Deutschland vorherzusagen – zum Unmut der anwesenden Herren.

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Büttenreden schreiben ist nicht leicht und Auftreten schon gar nicht. Umso erfreulicher war es gleich zwei Nachwuchstalente begrüßen zu können. Alisia Schlosser und Rebecca Göb präsentierten in gewitzten Worten Probleme zwischen pubertierenden Jugendlichen und deren leidgeprüften Eltern. Eltern haben es nicht leicht, aber Jugendliche sicherlich auch nicht. Auf langjährige Erfahrungen in der Bütt konnte Brigitte Heller zurückgreifen, gelernt ist eben gelernt. Gemeinsam mit Annelie und Norbert Mihm fühlte sie sich als Verwandte der Prinzessin berufen, doch nun dem adligen Titel verpflichtend ab sofort in die High Societyoder  Haute voléevon Geisa aufgenommen zu werden. So spannte sich zur Freude aller in der Bütt der Bogen durch alle Generationen. Traditionell zur Damengalasitzung erscheinen neben Tanz und Bütt vor allem die Programme der Freunde des Prinzenpaares, die in den letzten 14 Tagen erst entstehen konnten. Eine phantastische Leistung aller.

So durften erstmals in der Geschichte der Geisaer Fastnacht die Schwarzen Panther, die Schutzgarde des Prinzenpaares einen Programmteil präsentieren. Sie zeigten in Bild und Text Geschichte aus der 6-jährigen Pantherzeit ihres Prinzen.

Auch in der Stadtkapelle ist Prinz Ralf aktiv dabei. Sie bekamen in der Proklamation vor zwei Wochen den Auftrag, die alten Lieder wieder zu spielen. Dieser Aufforderung kamen sie gerne nach und dichteten den passenden Text dazu.

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Die Gardemädchen der Roten Garde, in der die Prinzessin schon viele Jahre mittanzt, waren besonders gefordert – kam doch bereits im letzten Jahr die Prinzessin aus ihren Reihen. Aber auch dieses Jahr für die Mädels kein Problem – Prinzessin Eva-Mariann brachte sie durch ihr Hobby, das Reisen, auf die zündende Idee. Viele Jahre bereits und sehnsüchtig erwartet wurden das Programm der Schoppesänger und der Auftritt des Männerballetts. Die ersteren verschlug es in ihren Liedern auf ein Kreuzfahrtschiff mit all seinen Höhen und Tiefen. Das Männerballett wirbelte zunächst als Fliegenpilze durch den Saal und auf der Bühne und verwandelten sich anschließend in die Beatles -  So kann man „Pilzköpfe“ unterschiedlich darstellen.

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In der Damengalasitzung werden alljährlich auch Jubiläen gefeiert und gewürdigt: Das diesjährige Silberprinzenpaar Prinz Willi I. v. Hinkelshagen und seine damalige Prinzessin Ilka I. v. Uckermark z. Geisa-ha, deren Fastnacht 25 Jahre zurückliegt, erhielten den Silberprinzenorden und er die „Bronzene Geis“ in Anerkennung seiner geleisteten Arbeit zur Erhaltung der Geisaer Fastnacht. In ihrer kurzen Ansprache verwiesen beide eindringlich auf den Erhalt der Einmaligkeit der Geisaer Fastnacht und die wertschätzende Anerkennung aller.

Nach dem großen Finale aller Mitwirkenden auf der Bühne nach fast 5 Stunden waren sich alle einig – ein gelungener Abend mit tollen Programmteilen und einem überaus aufmerksamen Publikum.

 

 

Mitwirkende:

Weiße, Rote und Grüne Garde

„Skylights“

Männerballett

Tanzmariechen Sophia vom Kohlbachstal

Schoppesänger

Stadtkapelle

Schwarze Panther

Bütt Brigitte Heller, Annelie und Norbert Mihm

Bütt: Alisia Schlosser und Rebecca Göb

Kapelle Condor aus Zella