GHCC Kalender
<<  Sep 2017  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
      1  2  3
  4  5  6  7  8  910
11121314151617
18192021222324
252627282930 

Für die Gäste – nur das Beste –

Geisa (ghcc) – In der Prunksitzung des GHCC konnten sich die vielen Gästen aus dem Geisaer Amt und anderer närrischer Regionen auf einen Querschnitt aus den Büttenabenden der Saison freuen und es wurde nicht zuviel versprochen. Waren die vorangegangenen Sitzungen schon recht lang,sollte diesmal noch eins drauf gesetzt werden. Was wäre die Foasenacht ohne ein Tanzmariechen, an diesem Abend konnten gleich zwei bewundert werden. Nach der Eröffnung durch den Präsidenten zeigte Dorothea Günther ihr Können als Tanzmariechen des GHCC – seit dieser Saison – und sie

 konnte bereits zu Beginn das Publikum faszinieren. Ihre Ehrerbietung dem Geisaer Karneval und dem Prinzenpaar erwiesen – traditionell nun schon zum 20. Male- der Petersberger Karnevalverein mit dem Prinzenpaar und seinem Gefolge. Bereits kurz nach der Grenzöffnung wurde die Partnerschaft der beiden Vereine beschlossen und seitdem aufrechterhalten. Als Gastgeschenk zeigte die Petersberger Garde ihren aktuellen, gelungenen Gardetanz. Die Präsidenten beider Vereine, Heribert Mohr – GHCC – und Ralf Arens – Petersberger KV -, versprachen, die gute Tradition der Zusammenarbeit weiter auszubauen – „…Tradition ist nicht die Verklärung der Asche, sondern das Schüren der Flamme …“– Th. Morus. Nach den „großen“ aus Petersberg zeigte die jüngste Gardeformation, die Weiße Garde des GHCC, ihren neu einstudierten Showtanz. Wie so viele Tanzformationen wird diese Gruppe von Regina Kath sehr gut trainiert, so dass der Applaus den „Kleinen“ sicher war. Bevor das zweite Tanzmariechen, Sophia Treis, die Zuschauer ob ihres sehr guten Tanzes in Erstaunen versetzte, führte Matthias Bott als Büttenredner eine scharfe Zunge. Sophia – aus dem Kohlbachstal – begeisterte nicht nur die Zuschauer in Geisa, sondern vertrat den Verein auch bei Gastvereinen unter anderem in Wasungen würdig. Nach 10 Jahren Tanz als „mittlere Gruppe“ war es an der Zeit als „Sky Lights“ frisch getauft mit einem Showtanz das Publikum und auch das Prinzenpaar zu begeistern, denn in dieser Tanzformation tanzt die Baroness Anna – Tochter des Prinzen – mit. Der Prinz der diesjährigen Saison, Torsten V. vom Oberrain, ist Mitglied des GHCC, so dass es für den Verein eine Ehre und eine Selbstverständlichkeit zugleich war, einen Programmpunkt bereits zur Damengala zu bringen. Mit „…Wer baggert in Geis im Baggerloch, das ist Torsten…“ und andere umgeschriebene Lieder wurden der Alltag und das besondere Hobby – der Wagenbau der Grenadiere des GHCC – näher beleuchtet. Nach erneuten Proben und Ergänzungen – konnte die Gelbe Garde ihren gelungenen Gardetanz präsentieren, der Applaus des Publikums war der Lohn für diese zusätzliche Arbeit. Dass nicht nur bei Friseuren viel Neues zu erfahren sei, bewiesen die „zwei Putzfrauen“ Dorothea und Sophia. Sie berichteten über so manchen Geisaer Tratsch und Klatsch und warum ihr Papa, Thomas Günther, den Prinz nicht machen kann. „… Soll er lieber 10 Jahre sparen, damit Sophia Prinzessin machen kann…“Die Handschrift unverkennbar, da wurde gekonnt und amüsant so manch Geisaer auf’s Korn oder auf die Schippe genommen. Beide versprachen aber, beim nächsten Male sind die anderen dran und machten die Bühne frei für den Showtanz der Grünen Garde. Die jungen Damen zeigten ihr über Jahre gewachsenes Können in einem mystisch schaurigen Tanz. Wer die Zeitung täglich liest, weiß, dass Geisa ein Touristenanziehungspunkt ist. In der Bütt von Sandrina Hohmann und Anna Günther wurde das auf die Schippe genommen und der „Kurt“ musste sich als Guid bilden lassen. Doch der weiß sowieso über alles Bescheid. Das Männerballett des GHCC trat in der jetzigen Zusammensetzung letztmalig auf – zudem der Prinz in ihren Reihen mittanzte. Die Kreation von Lord of the Dance war so gut einstudiert, dass das Publikum die Männer zwang, noch eine Zugabe drauf zulegen. Regina Kath, welche selbst mittanzte, trainierte diese „strammen“ Waden über viele Jahre. Nun letztmalig zum Abschluss mit einem tollen, mitreißenden Tanz auf der Narrenbühne der Geisaer Narhalla..

Nach zwei Jahren Abstinenz auf der närrischen Bühne nahm Berthold Dücker als Kritikaster Geisa und die hohe Politik gekonnt auf die Schippe. Für seine Verdienste zur Erhaltung der närrischen Bütt – über zehn Jahre als Till der Geisaer Foasenacht bekannt – wird er vom Präsidenten des GHCC mit dem „Ehrenorden in Bronze“ – der höchsten Auszeichnung für Nichtmitglieder – geehrt. Wir hoffen auf weitere schöne, gekonnt vorgetragene Büttenreden vom Kritikaster. Die Rote Garde zeigte einen tollen Gardetanz und machte dann die Bühne frei für die Tischformation der Prinzessin. Diese hatte nach der Überraschung zur Prinzenkürung auch nur zwei Wochen Zeit ein Programm auf die Beine zu stellen.
Sie nutzten die „touristische“ Attraktivität Geisas und banden geschickt ihre Kostüme vergangener Kostümbälle in ihr Programm ein. Unverwechselbar ist dabei der „Kolläääsche“ Zitzmann – alter Sachsenadel – so dass die Lacher garantiert waren. Ob Mittelalter – Schlossspektakel, Indianer – Geisaer Lieder, Blue Man Group – blaue Funken oder Mafiosi alle waren gut eingestimmt und brachten für „ihre“ Prinzessin ein tolles Programm auf die Beine. Zum Tanze nie zu alt – bewiesen die Red Balletts - Freundinnen und ehemalige Mitglieder der Roten Garde des GHCC. Den Spaß und insbesondere ihr Können beim Tanzen zeigten sie den Gästen in ihrem Showtanz – gelernt ist gelernt. Auf weitere spontane Tanzeinlagen dieser Gruppe freuen sich die Gäste und der Verein. Den Abschluss des 4 ½ stündigen Programms bildeten die Schoppesänger des GHCC als schwer zu bändigende Kindergartenkinder mit ihrer Nanny. Alles in allem ein gelungener Abend mit einem hervorragenden und aufmerksamen Publikum aus allen Randstaaten des Geisaer Amtes. Zu den Klängen des Musikklubs aus Kieselbach konnte dann das Tanzbein zur Auflockerung geschwungen werden.